Der Verein

Triathlonverein Barchfeld e. V. (TV-Barchfeld e. V.)

Die Vorgeschichte des Vereins beginnt mit dem 21. Juni 1986. An diesem Tag wurde der 1.Werratal-Triathlon mit 86 Teilnehmern am Badesee Immelborn ausgetragen. Seither fand dieser Wettkampf über die olympischen Distanzen einmal jährlich in ununterbrochener Reihenfolge statt. Damit darf der Werratal-Triathlon zu Recht das Prädikat ältester Triathlon Thüringens zu sein, tragen. Initiator und Namensgeber des Wettbewerbs war Gert Hellmann. Gemeinsam mit Siegfried Koch aus Eisenach, der das Debüt-Rennen gewann, dem Merkerser Willi Wolfram und Siegfried Reichardt aus Vacha aktivierte der Barchfelder Rennsteigläufer viele zuverlässige Helfer, zumeist heimische Ausdauersportler, um den Werratal-Triathlon weit über die Grenzen Thüringens hinaus bekannt machen zu können. Viele Thüringer Triathlon-Asse, wie Kai Röckert, Renè Schollmeyer, Stefan Hochstein, Dirk Gießmann, Hubert Hammerl, Robin Schneider, Gudrun  Schmidt, Ines Wittmann,  Elisabeth Onißeit, Edith Kowalski, Andrea Gießmann, Sabine Heinrich und Sarah-Alicia Krause gehören ebenso zu den Siegern an der Werra wie der ehemalige Weltklasse Skilangläufer Uwe Bellmann.

Wurde der Werratal-Triathlon bis 1989 vor allem durch die Unterstützung des DTSB-Kreisvorstandes getragen, machten sich nach dem Mauerfall und dem Zerfall des DDR-Sportsystems neue Strukturen zum Fortbestand des Wettkampfs notwendig. So gründeten die Organisatoren des Werratal-Triathlons am 28. Februar 1990 den Triathlon-Verein Barchfeld, der am 1. Januar 1991 als ordentliches Mitglied in den Landessportbund Thüringen aufgenommen wurde. Unterstützt wurde der junge Verein von vielen heimischen Sponsoren. Vor allem die neu etablierte Südthüringer Zeitung (stz), deren Namen der Werratal-Triathlon fortan führte, machte mit ihrer Unterstützung den Fortbestand des Ausdauerdreikampfs an der Werra auch unter marktwirtschaftlichen Bedingungen möglich. Seit neun Jahren wird neben dem Hauptwettkampf auch ein Jedermanntriathlon ausgerichtet.

Ab Februar 2007 veranstaltet der TV Barchfeld jährlich mit dem „Kristallmarathon“ einen weiteren sportlichen Höhepunkt. Die auf 500 Teilnehmer limitierten Läufe über 10, 21 und 42 Kilometer in dem einst größtem Kalibergwerk der Welt, 500 Meter unter der Erdoberfläche,  haben sich zu einem international sehr begehrten Highlight entwickelt.

Vereinsmitglieder wie Siegfried Koch, Marko Weber, aber auch Spitzenathleten aus der Thüringer Laufszene, wie Frank Puff stellten sich in den Folgejahren den Herausforderungen des systematischen Triathlon-Trainings. Die Erfolge blieben nicht aus. Neben Siegfried Koch, dem ersten „Eisenmann“ des TV Barchfeld, schafften weitere seiner Vereinskameraden die Langdistanz-Wettbewerbe: Robby Apelt, Dr. Uwe Marr, Frank Puff, Andreas Bock, Torsten Pfaff, Klaus Rittiger, Reik Morgenweck und Marko Weber. Letzterem gelang 2013 als bisher einzigem Vereinsmitglied die Qualifikation für den Hawaii-Ironman, den der Tiefenorter erfolgreich bestritt. Morgenweck und Weber wurden genau wie Andreas Bock vom Triathlon-Weltverband als „All World Athleten“ geehrt. Reik Morgenweck hat sich beim „70.3 Germany“ in Wiesbaden auch für die Halbdistanz-WM 2015 in Zell am See qualifiziert, was auch Marko Weber gelang. Hoffnungsträchtigster Athlet des TV Barchfeld ist jedoch Philip Morgenweck. Der 18-jährige Breitunger hat sich mit seinen Leistungen unter Thüringens Spitzen-Triathleten etabliert.

Nachdem der Verein viele Jahre unter Leitung von Jürgen Bock und Siegfried Koch schon erfolgreich geführt worden war, will die neue Leitung unter Vorsitz von Gert Hellmann, Andreas Bock und Marko Weber sowohl das sportliche Niveau als auch das Vereinsleben und die Qualität der vom TV Barchfeld ausgerichteten Wettkämpfe weiter erhöhen.

© 2017 Triathlonverein Barchfeld e.V.